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Bericht über das 61. Treffen des MIST5 in Bedburg
Die Urlaubszeit hatte uns noch voll im Griff und so hatten wir eigentlich kein festes Thema gewählt.
Die Schnapszahl des Datums 08.08.08 brachte uns allerdings auf eine besondere Idee.
Daher hatten einige Stammtischbrüder ein paar alte Exoten mitgebracht, die sich mit den modernen Exoten
prima ergänzten und ein seltenes Fahrzeugpotpourri auf unsere Gleise zauberten.
Beginnen
wollen wir diesen Bericht mit einem Bild einer Schnellfahrlok der
Baureihe 03 mit Wagner-Windleitblechen. (Märklin
29830) Das
Modell entstammt einer Zugpackung aus dem Herstellungsjahr 2006-2008 (Märklin
29830) Das
3. Bild zeigt die Elektrolok der Baureihe E91, gefertigt aus einem Metallbausatz der Fa. W&H, London
aus dem Jahre 1971. Das Fahrwerk bilden 2 verkürzte Märklin Fahrgestelle der E 63 (3001),
die entgegengesetzt zusammengebaut wurden. (W&H - Eigenbau)
Märklin
hatte zu diesem Zeitpunkt noch kein Modell dieser Baureihe auf dem Markt. (W&H - Eigenbau) Hier
sieht man schon den Zahn der Zeit. Das Modell hatte schon Federpuffer
und entgegen dem Bausatz dünne Lichtleitkörper. (Eigenbau) Das
Modell einer Baureihe 85 nach einer Bauanleitung des Märklin Magazins
aus Anfang der 70iger Jahre. (Eigenbau) Grundmodell
für diesen Selbstbau war die damalige 3027 (BR 44) von Märklin.
Sie wurde mit dünnen Messingblechen und Zurüstteilen umgebaut. dieses
Modell gab es ebenfalls noch nicht im Märklin Programm Anfang der 70iger Jahre. (Eigenbau) Ein
Selbstbaumodell der Baureihe 80 der Deutschen Reichsbahn (Ost). (Eigenbau) Benötigt
für dieses Modell wurde ein altes Fahrwerk der Märklin CM 800 (3000) und ein Lokaufbau der Firma
Piko (DDR) aus den 50iger Jahren. (Eigenbau) Beleuchtet
wurde das Modell nach alter Märklinart der 50iger Jahre. Das Piko Modell hatte keinerlei Beleuchtung. (Eigenbau) Hinten
wurde ein selbstkonstruierter Beleuchtungseinsatz verwendet. Der Lichtwechsel findet nach einer
speziellen Analogrelaiseinstellung statt. (Eigenbau) Weiter
geht es mit noch mehr Selbstbau-Modellen - hier mit einer T3 der DB. (Eigenbau) Diese
T3 eignet sich besonders gut für den Einsatz vor kurzen, alten gemischten Personenzügen für
den ländlichen Bahnbetrieb. (Eigenbau) Ein
Märklin Fahrwerk einer alten CM 800 (3000) und der Aufbau einer Fleischmann T3
aus den 50iger Jahren wurden für diesen Umbau benötigt. (Eigenbau) Hier
sieht man die T3 vor einem umgebauten Wagen 381 aus der 0050 Nostalgie-Packung.
Um einen Güterwagen mit Bremserhaus zu bekommen, wurde das Fahrgestell des Shell-
Wagens 374 aus der gleichen Packung daruntergesetzt. (Eigenbau) Ein
weiterer Selbstbau: Eine BR 64 aus einem Fahrwerk der FM 800 (3003) von 1956, incl.
Lampenschürze vorne und einem Metallaufbau der BR 64 der Firma Pico von 1952. (Eigenbau) Die
Seitenansicht der BR 64. Die detailierte Bauanleitung der BR 64, BR 80 und der T3
findet man hier (Eigenbau) Die
BR 64 von der Rückansicht mit eingebautem speziellem Wechsellicht. (Eigenbau) Ein
Bierwagen der Brauerei Wartech, Basel aus den 60iger Jahren. Der Blechaufbau
des Fleischmann-Wagens wurde auf einen Märklin Wagenboden aus der alten 4500
Wagenserie gesetzt. (Eigenbau) Ein
umgebauter Kohlenstaubwagen, bestehent aus zwei Aufbauten 308/2 (4511)
und einem Fahrgestell des 4a Niederbordwagens 4514 aus den 50iger Jahren.
Das Vorbild dieses Wagens steht im Märklin Museum als Handmuster, daß aber
leider nicht realisiert wurde. (Eigenbau) Hier
nun das aktuelle Modell der Baureihe 64 mit Sound, SoftDriveSinus und mfx-Decoder. (Märklin 39640) Das
baugleiche Modell ohne Sound hat die Betriebsnummer 64 284 und die Artikelnummer 39645 (Märklin 39640) Der
abgebildete "Eierkopf" gehört zur Baureihe VT 08.5 und wurde für die Insider
im Jahre 2006 aufgelegt. (Märklin 39080) Die Packung
besteht aus Triebwagen (VT), Mittelwagen (VM) und Steuerwagen (VS) Auf
der Front der modernen Verbrennungstriebwagen der 50er Jahre prangte das Flügelrad Als
Ergänzung zu dem 3er-Set gab es diesen Zwischenwagen mit dem Seitenaufdruck
Fussball-Weltmeister 1954. Grund: Mit einem baugleichen Zug kehrten "unsere Helden von Bern"
nach dem Sieg der Fussball-Weltmeisterschaft zurück nach Deutschland. (Märklin 42080) Was
mag hier nur passiert sein? Hat Eddy einen Witz gemacht, den keiner verstanden hat? Oder
lag es nur daran, dass alle noch auf Ihr Essen warteten und Eddy schon fertig war? Hier
sehen wir die Selbstbau-Modelle in der praktischen Aufbewahrungs- und Transportkiste. Auf diesem Bild
sehen wir Norbert höchst konzentriert bei der Reparatur der filigranen Kontakte des VT 10.5... ...mit Spezialwerkzeug
aus dem Hause "Rheinischer Hof". Das Ergebnis sehen wir auf dem nächsten Bild. Der kürzeste VT10.5,
den die Gleise je gesehen haben... Doch der
Funktionstest des Triebkopfes konnte erfolgreich durchgeführt werden. Nicht nur die Beleuchtung
ließ sich einwandfrei schalten, auch der Sound war zu vernehmen (leider auf dem Foto nicht vermittelbar) (Märklin
39100) Das Detailbild
zeigt auch bei diesem Modell recht deutlich: Die Bedruckung aus dem Hause Märklin ist perfekt. Hier
sehen wir den Nutzungs-Nachfolger des TEE auf Basis des VT 11.5 im InterCity-Design. Dieses
Modell stammt nicht aus dem Hause Märklin, sondern kommt aus österreichischer Produktion und
wurde von Roco vertrieben. Genau wie bei Märklin ist die Grundversion bei Roco auch nur 4-teilig. (Roco 63060) Die
Unterscheidung ist recht einfach, denn nur der Roco-VT 11.5 besitzt die Nietennachbildung
auf dem silbernen Zierstreifen. (Roco 63060) Das
Steppenpferd mit der Betriebsnummer 24 030 entstammt einer Jubiläumspackung (Märklin 28401) Diese
wurde aus Anlass des 30. Geburtstages des "Spielzeugring" aufgelegt und erschien als Hobby-Artikel... (Märklin 28401) ...zusammen
mit einigen Wagenmodellen im Jahre 1999. Die komplette Packung besteht aus der Schlepptenderlok,
einem Personenwagen Ai der 1. Klasse, (Märklin 28401)
einem Personenwagen Bi der 2. Klasse, (Märklin 28401)
einem
Paketwagen PWi (nicht abgebildet) sowie einem Niederbordwagen X05, beladen mit
einem Geburtstagspaket, welches beim Öffnen die Melodie "Happy Birthday" spielt. (Märklin 28401) Diese
Schlepptender-Schnellzuglok besaß eine Ölhauptfeuerung (Märklin 3310) und
gehört zur Baureihe 012. Der Tender wird unter der Bezeichnung 2`3 T 38 Öltender geführt.
Die Betriebsnummer verrät die Bauzeit der Lok: 1984-1990 (Märklin 3310) Der
ölgefeuerten BR 012 folgt eine kohlegefeuerte BR 41 (Märklin 33922) Dieses
Modell wurde im Jahre 1995 für Händler als Dekorationsmodell gefertigt, verfügte
ab Werk über silberfarbene Kesselringe, (Märklin 33922) silberfarbene
Märklin-Embleme auf den Zylindern, Wagner-Windleitblechen, (Märklin 33922) einem
Zweilicht-Spitzensignal sowie einem Delta-Modul (Märklin 33922) Abweichend
ist hier allerdings die fehlende Bedruckung auf dem Tender. Hier prangte ursprünglich int weißen Schriftzügen
"Die unendliche Geschichte." und "60 Jahre H0". Aber dank dem Einsatz von Aceton, ließ sich dieser
Aufdruck entfernen und ein "normales" Modell herstellen. (Märklin 33922) Den
Abschluss des Bilderreigens vom 61. Treffen... (Märklin 3310) ... des
Märklin-Insider-Stammtisch im PLZ-Bereich "5" bilden weitere Fotos (Märklin 3310) der
Baureihe 012 - hier in der klassischen Seitenansicht. (Märklin 3310)
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